Montag, 24. September 2012

Harte Zeiten..

Leider muss ich sagen, dass es bei mir zur Zeit doch eher schlecht als recht läuft. Abnehmtechnisch habe ich nicht zugenommen, aber ich erbreche fast täglich. Irgendwie fand ich die letzten Tage keinen Ausweg und merke doch, dass es dringend Zeit wird. Denn ich möchte Zeit und Kraft und auch Geld besser nutzen als so. Ich möchte raus, möchte leben, Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Meine Aufgaben erledigen. Ich möchte satt sein und mein Essen genießen, gesunde Dinge essen  und meinem Körper etwas gutes tun.
Meine Vorräte sind fast aufgebraucht. Zumindest jene, die ich tagtäglich brauche. Meine Einkaufsliste wird länger und länger..
  • körnigen fettarmen Frischkäse
  • frisches Obst
  • Sojajoghurt
  • Fruit Loops
Wenn ich sonst was für Abendessen brauche, kann ich es immer noch besorgen. Frootloops mag ich kaufen, weil ich die Dinger seit meiner Kidnheit liebe. Und ich mag ja was lockerer werden mit dem Essen. Es kann und muss nicht immer alles durchweg gesund sein. Der Spaß am Essen muss unbedingt wieder kommen. Und ich kauf sie einfach mal, mal sehen, wie und ob ich sie esse. Bananen mag ich auch unbedingt. Kiwis und Äpfel habe ich noch. Jedenfalls viel Obst, denn mein Bauch scheint momentan ein schwarzes Loch zu sein. Er wird einfach nicht voll von normalen Mengen. Erst durch viel Obst und Gemüse merke ich richtig, dass ich satt bin. Aber gut, das ist ja gesund. Allerdings wär es alltagstauglicher, wenn man mit Freunden einfach mal abends nur ein Stück Pizza essen kann und dann schon satt wäre..
Gewicht nach wie vor um die 50 herum. Heute trage ich eine alte Cheap Monday Hose. Was heißt alt, ein Jahr dürfte sie alt sein. Ich habe sie gekauft, als ich kurzzeitig dicker war. Wie anders sie nun sitzt, richtig schön sieht das aus.
Also Kate, entspann dich.. versuche es. Versuche deine Listen und Bereschnungen im Kopf mal beiseite zu schieben und einfach nach Lust und Laune zu leben. Es kann nicht immer alles optimal sein.. allerdings spielt mir meine momentane Faulheit echt negativ rein. Ich genieße es richtig, bis mittags in meinem warmen Bettchen zu bleiben und Serien zu schauen. Mich zwischendrin zu duschen und anzuziehen, ein Frühstück zu essen. Das geht bis 13 uhr, danach sind die interessanten Dinge vorbei und ich bin startklar.
Okay, ich mache mich nun locker. Einiges muss morgen, übermorgen und überübermorgen erledigt werden. Ich schaffe das. Wenn ich Hunger habe, esse ich eine Kleinigkeit. Ich erledige die Dinge, die ich machen mus. Wenn ich so überlege könnte ich mir meinen langen Serienmorgen gönnen bis 13 uhr und danach dann direkt raus. Einkaufen, Freunde treffen, arbeiten, ein Vorstellungsgespräch haben. Aber doch, das schaffe ich. Ich schaffe das, Ende jetzt. Jetzt wird noch etwas entspannt, heute war kein schöner Tag. Scheiß Erbrechen, Scheiß Sog. Kopfmäßig geht es mir nichtmal schlecht. Körperlich eigentlich auch nicht. Aber der Kampfgeist ist nicht da und es wird zur Gewohnheit. Ich muss was machen.

Samstag, 22. September 2012

Tag1 49,9 kg Müdigkeit

In letzter Zeit bin ich so unglaublich müde. Die letzten Monate und Jahre war ich abends gerne aus und kam erst morgens gegen sieben oder acht Uhr wieder heim. Der Alkohol war mein Freund, er ließ mich mich gut fühlen und gab mir Energie. Ließ mich schlafen, obwohl ich dafür viel zu hungrig war.
Nun ist es so, dass mir beim Gedanken, Alkohol zu trinken, beinahe übel wird. Er hilft mir nicht mehr. Tausend mal lieber würde ich für den gleichen Kalorienwert ein Brot essen. Mich satt essen. Und nüchtern sein.
Heute habe ich erst bis 14 Uhr geschlafen, weil ich gestern um 7 im Bett war. Trotzdem war ich bisher so müde, dass ich fast die ganze Zeit bei meiner Katze im Bett lag, Serien geguckt, gefrühstückt und mich geduscht habe.
Die vergangenen Tage habe ich leider sehr viel erbrochen. Ich hatte nichtmal Lust, überhaupt richtig dagegen anzukämpfen. Nun sieht das anders aus, ich möchte das nicht mehr. Ich möchte mich nicht kaputt machen, denn das ist dabei eben echt heftig. Zähne, Speiseröhre, Magen, Darm, Vitaminmängel, Wasserhaushalt.. man bekommt geschwollene Wangen, wodurch man sich kaum aus dem Haus traut.
Mein Gewicht ist wieder ein wenig gesunken. Zwar noch nicht so tief, wie noch vor einem Monat. Da habe ich es auf fast 48 geschafft. Dann durch diverse Fehltritte und unstillbaren Hunger auf knapp 51 und jetzt ists wieder ein Kilo weniger. Leben möchte ich, viel erleben und das Essen genießen. Und nebenbei nach und nach Gewicht verlieren. Es muss nicht schnell gehen, denn einen akzeptablen Körper habe ich bereits. Ich fühle mich eimigermaßen wohl, was natürlich auch tagesformabhängig ist. Aber ich bin nicht mehr dick, fast schon nicht mehr normal. Aber es geht noch was, da ist noch Platz nach unten. Und mit dieser lockeren Sichtweise versuche ich, mich selbst ein wenig zu enspannen. Es muss nicht jeder Tag perfekt sein.
Heute habe ich bisher ein Brötchen mit körnigem Frischkäse, Tomate und Gurke gegessen. Sowie etwas Sojajoghurt mit einer halben Banane. Gleich wird es noch etwas auf einer Feier geben. Um Alkohol mag ich möglichst einen Bogen machen. Vielleicht mal nippen, aber wie gesagt, Trinklust ist ohnehin nicht vorhanden.
Morgen muss ich arbeiten, nicht lange, aber trotzdem muss man sich immer ein wenig hochquälen dazu. Essen werde ich etwas Brot oder ein Brötchen morgens, abends wohl etwas mit Brokkoli und Pilzen. Die müssen nämlich weg. Dazwischen noch irgendwelche Snacks. Wie gesagt, ich mache mir eigentlich kaum Gedanken um Pläne oder Kalorien. Aber ich mache mir Gedanken um meine Einkäufe, denn ich möchte nichts essen müssen, nur, um es nicht wegzuschmeißen. Mal sehen, auf so etwas hätte ich sehr Lust:
Ich melde mich wahrscheinlich morgen nochmal. Mal sehen, was heute Abend noch alles passieren wird. Wie der Titel schon sagt, müde und kuschelig bin ich. Am liebsten würd ich im warmen Bett bei meiner Katze bleiben.. Machts gut ihr Lieben!

Mittwoch, 19. September 2012

Tag5 50,7 Konstant unmotiviert

Der Titel sagt es, zur Zeit fehlt Zeit Kraft Motivation und Mut für eine ordentliche Ernährung. Okay, ordentlich ist meine Ernährung schon. Das meiste, was ich esse, ist wirklich gesund und reichhaltig. Fast ausschließlich deftig, gute Fette, nährstoffreich und auch abwechslungsreich. Fleisch, Fisch, Brot, Soja und Tofu, alles mögliche an Obst und Gemüse, Kaffee Kaffee Kaffee, Nudeln, Kartoffeln. In meinem Kühlschrank steht seit Freitag ein selbstgebackener Muffin einer Freundin und dieser Muffin interessiert mich nicht. Ich esse, um satt zu werden. Ich esse, um Nährstoffe aufzunehmen. Schön möchte ich sein, mit schöneren Haaren, die gesund, voll und glänzend sind. Gesunden Nägeln, glatter, reiner Haut. Mit einer normalen Verdauung, keinen Wassereinlagerungen. Und ich möchte durchschlafen können, nicht nachts vor Hunger wachliegen. Denn das kann ich gut, wachliegen und nicht schlafen können. Leider geht das bei mir ziemlich schnell. Einmal weniger als 1200 Kalorien gegessen.. die erste Nacht geht es vielleicht noch gut. Die zweite liege ich wach, habe einen Hunger, als hätte ich 3 Tage nichts gegessen. Was ist los?
Momentan kann mein Körper nichts ab. Andauernd hat er Hunger. Wenn ich abends heim komme, schaffe ich es manchmal nichtmal mehr etwas zu kochen. Dann schneide ich mir schnell eine dicke scheibe Brot ab, Käse, Oliven, Tomaten, Senf und vielleicht ein paar im Toaster geröstete Tofuwürstchen auf den Teller und essen fassen. Essen tut gut. Essen macht Spaß. Aber nur, wenn du es kannst. Viele verlernen es. Verlernen es, zu genießen. Ich hatte es auch verlernt. Ich hatte verlernt, aufzuhören, wenn ich satt bin.
Mittlerweile bekomme ich das ganz gut hin. Der Knackpunkt ist eigentlich bloß das Frühstück. Was esse ich? Wieviel esse ich? Wichtig ist, dass ich nach dem Frühstück ein gutes Gefühl habe. Meinetwegen darf es ne Stunde später nochmal ein Brot geben. Aber das Frühstück selber muss für mein Gewissen verkraftbar sein.
Also, die Sache mit dem aufhören, wenn man satt ist, klappt meistens recht gut. Allerdings hat es zur Folge, dass ich mein Gewicht eher halte, anstatt abzunehmen. Zunehmen tue ich durch Bulimietage. Also Tage, an denen das Frühstück in die Hose geht, es zuviel wird für mein Gewissen, mein Bauch sich schon zu früh zu voll anfühlt und ich aufgebe, noch mehr esse, um es zu erbrechen. Wenn ich Pech habe, geht das dann den ganzen Tag so. Und dann nehme ich zu.
Morgen, am Dienstag, ist der 6te Tag nach meinem letzten B Rückfall. Jeder Rückfall macht meinem Körper sehr zu schaffen. Die Zähne sind am Tag danach sehr empfindlich. Der Wasserhaushalt spielt verrückt. Die Verdauung meist auch. Und manchmal hat man ein richtiges Alkoholkater Gefühl. Ziel ist generell, die B so weit es geht aus meinem Leben zu verbannen. Manchmal lockt sie mit falschen Versprechungen. Aber der Wunsch nach einem normalen Leben und einem besseren Verhältnis zum Essen und zum Genießen ist definitiv größer. Klar, mein Wunschgewicht ist nicht normal. Mein jetziges Gewicht allein ist ungesund. Aber ich esse. Und ich esse nicht nur Obst und Salat.
Heute gab es zum Beispiel:
  • morgens: dicke Scheibe Brot mit Sojajoghurt und öliger Pilzpaste, Tomate, Gurke, 2 Kiwis und einem kleinen Stück Quiche
  • 3 Kaffee mit gut 300 ml Sojamilch, einer kleinen Portion Nudelsalat mit Feta, Tomate, Rucola und Essig Öl
  • Kartoffelsalat mit Brokkoli und Pilzen, ein Ei und Senf
Ist das nicht ein recht normaler Tag? Ich bin satt, meine Verdauung rumort und Hände, Füße, alles ist warm. Mein Körper funktioniert.
Generell hat dieser Blog nicht das Ziel, meinen Gewichtsverlust zu dokumentieren. Denn das Abnehmen ist nicht mehr mein einziger Lebensinhalt und mein einziges Ziel, worum all meine Gedanken kreisen. Der Wunsch, dünn zu sein ist definitiv groß. Aber ich bin dünn. Und jetzt möchte ich leben. Essen mit Freunden. Spontan sein. Meinem Körper etwas gutes tun. Und langsam meinem Zielgewicht näher kommen. Solange ich keine B Rückfälle habe, die Nächte durchschlafe, es meinen Haaren besser, ich keine Fas habe und nicht viel zunehme, ist alles okay. Die nächsten Tage werde ich euch ein bisschen von mir erzählen. Denn meine Geschichte ist lang und enthält viele Episoden. Ich erzähle sie gerne, denn hier ist der einzige Ort, an dem ich das kann. Ich habe viel erlebt, das könnt ihr mir glauben..
Bis bald, hoffentlich liest das überhaupt wer!
so in etwa..

Donnerstag, 19. Juli 2012

Tag11, Gewicht unbekannt, sleepless

Ein ereignisreiches Wochenende mit viel Alkohol, wenig Essen und wenig Schlaf liegt hinter mir. Mittlerweile fällt meine Gewichtsabnahme auf, man spricht mich oft darauf an. Um die 51 Kilo wiege ich nun auf 1 Meter 70. Macht einen BMI von 17.6.
Noch ein Kilogramm und ich unterschreite die 50 Kilo Grenze. Für mich klingt das alles noch so irreal, wo ich doch annähernd ein Jahr lang nun "normal" bis sogar "dicklich" war. Bevor ich letztes Jahr so arg zunahm, wog ich nie mehr als 54 Kilo. Mein Gewicht pendelte immer von 44 bis 50 Kilo rauf und runter. Und dann schlagartig rauf. Gefressen habe ich. Furchtbar war das. Ich nahm zu, wog mich nicht mehr. Irgendwann bekam ich doch die Kurve, mein Gewicht muss um die 65 Kilo, wenn nicht noch mehr, gewesen sein. Ich war dick, zum ersten Mal in meinem Leben. Speckig. Ich riss mich zusammen, aß besser, gesünder und traute mich das erste Mal wieder auf die Waage, als diese 63 Kilo anzeigte. 63! Solch eine Zahl habe ich noch nie gesehen. Weder an mir, noch auf der Waage.
Jetzt pendelte mein Gewicht immer weiter runter. In letzter Zeit scheint es irgendwie schneller zu gehen. Oder vielleicht wird der Erfolg deutlicher, je tiefer die Zahl sinkt? Jedenfalls ist der Unterschied der letzten 3 Kilos enorm. Von "normal" bin ich zu "dünn" geworden. Die Rolle gefällt mir, ich kenne sie ja bereits. Ich kenne auch das "krass dünn" bis "offensichtlich Magersüchtig", wo ich doch bereits nur noch 40 Kilo wog. Diese 40 waren allerdings wirklich erschreckend. 40 Kilo bei meiner Größe lassen kaum mehr als ein Skellett über. 44 sind bereits krass. Aber ich mag das Krasse. Ich mag das Extreme. Und ich weiß, dass es funktioniert. Ich weiß, dass man dünn sein kann und trotzdem am Leben teilnehmen kann. Dass man Essen und trotzdem abnehmen kann. Denn genau das tue ich. Dabei mache ich nichtmal Sport. Am Tag nehme ich wohl im Schnitt 800 bis 1500 Kalorien zu mir. Ich trinke viel Wasser, Tee und zuckerfreie Getränke. Meist versuche ich, möglichst viel Obst und Gemüse zu essen, wodurch ich weniger andere Sachen esse. In letzter Zeit lässt das allerdings stark nach, da ich lieber einen leeren, flachen Bauch habe, als einen vollen Obst oder Gemüsebauch. Ein Stück Brot macht länger satt als ein Apfel und hat die gleichen Kalorien. Natürlich wird beides vollkommen anders verwertet. Aber das Bauchgefühl ist bei dem Brot einfach besser.
In der Regel versuche ich dann zu essen, wenn ich Hunger habe. Bei besonderen Anlässen muss ich allerdings planen und mein Essen vorher zurecht legen. Zumindest gedanklich. Meist neige ich jedoch dazu, eher zu wenig, als zuviel zu essen. Greife doch lieber zu dem kleineren Stück Kuchen, dem kleineren Stück Pizza. Genieße dieses dann langsam und höre beim ersten Anzeichen von Sättigung auf. Dadurch kann ich mir leckere Sachen gönnen, kann einigermaßen normal essen, auch spontan mit Freunden. Auch, wenn es manchmal extrem schwer fällt und ich lieber nichts essen würde. Normal mit Freunden zu essen, erhält die Lebensqualität. Und ich weiß, dass ich ohnehin alleine fressanfälliger bin, als, wenn ich in Gesellschaft bin.
Unter der Woche esse ich also regelmäßig und meist auch ausreichend. Manchmal, wenn es zu wenig Nahrung war, kann ich allerdings vor Hunger nicht schlafen, wie heute. Das erschwert die Sache enorm, denn, es verleitet zu Fressanfällen. Bei Fressanfällen gibt es bei mir eigentlich nur noch eine Variante: Erbrechen. Ich habe schon ewig lange keinen richtigen Fressanfall mehr im Bauch behalten. Allerdings muss ich extrem aufpassen, da ich schnell in die bulimieartigen Fressanfälle komme. Seit ein paar Monaten ist das wieder schlimmer geworden, aber ich kämpfe und erziele erste Erfolge. Die Abstände zwischen den bulimischen Tagen werden größer. Im Schnitt liegen mittlerweile etwa 2 Wochen dazwischen, wodurch ich etwa 2 oder 3 pro Monat habe. Es wird besser. Der letzte Fressanfall ist heute schon wieder 11 Tage her. Jeder weitere Tag bedeutet ein Plus für meinen Körper. Er erholt sich, Zähne werden besser, Hals erholt sich, Nägel und Haare bekommen wieder Nährstoffe, Wassereinlagerungen gehen wieder weg. Er findet zurück zu seiner Balance. Jeder bulimische Tag stört diese Balance gewaltig.
Meine nächsten Ziele sind, die 50 zu unterschreiten und 50 bulimiefreie Tage zu haben. Das wäre ein enormer erfolg und beides wäre mich gleichermaßen wichtig. Mein Gewicht ist bereits jetzt schon sehr gut, mein Körper wird immer schöner und annehmbarer. Es fehlt nicht mehr viel bis zu meinem vorläufigen Ziel von 48 Kilo. Ich kann langsam machen, ich kann auch mal einen Tag etwas mehr essen. Wichtig ist, dass mein Körper sich erholen kann von dem vielen Erbrechen der letzten Monate.

Dienstag, 3. Juli 2012

Tag1, 51,8 kg

Und nun melde ich mich mal wieder. Sitzte nach getaner Arbeit und Abendessen mit dem Laptop auf dem Balkon in der Abendsonne.
Mit dem Essen ists zur Zeit etwas schwieriger. Ich erbreche sehr viel, habe oft Bauchschmerzen. Das Gewicht sinkt jedoch mehr und mehr. Am Sonntagmorgen wog ich schon 50,9 kg. Heute morgen nach dem gestrigen Bulimietag wieder 51,8. Aber es geht abwärts, mehr und mehr. Ich gehe mal davon aus, dieses Wochenende wieder die 50 sehen zu können. Mein Ziel sind glatte 50 Kilo bis zum 12.07 zu haben. Und etwa 48 Kilo bis zum August, da werde ich mit Freunden in den Urlaub fahren und möchte essen können ohne mich dick zu fühlen.
Der Kampf gegen die Bulimie wird wieder aufgenommen und zur Motivation habe ich heute ein paar schöne, gesunde Dinge gekauft. Ich habe nun:
  • Pfirsiche
  • Äpfel
  • Trauben
  • eine Banane
  • Karotten, Blattsalat, Tomaten, Gurke, Mais, Zwiebeln
  • Thunfisch
  • Schinken
  • kleine Leberkäsestücke
  • Brot, Toast
  • Magerquark
  • Sojamlich
  • Reis, Couscous, Müsli, Kartoffeln
  • Schlemmerfilet mit Brokkoli, Fischstäbchen
  • Eier
Soweit die grobe Zusammenfassung. Morgen wird es morgens ein Brot, Obst, Kaffee, Salat mit Ei oder Thunfisch oder Sojawürstchen und vielleicht ein Stück Pizza geben.
Mittwoch: Brote, Obst, Kaffee mit Sojamilch; abends mit Freunden kochen
Donnerstag: Brot, Obst und Kaffee, abends was kleines
Freitag: Trauben, Kaffee
Samstag: ein Brot, Kaffee

Mittwoch, 27. Juni 2012

Tag1 | 53.1 | Motivation

Letzes Wochenende durfte ich einen kurzen Blick in die nahe Zukunft werfen. Nach einem fast nahrungslosen Tag und viel Alkohol habe ich am nächsten Morgen seit ewigen Zeiten wieder eine 51 auf der Waage stehen. Und ich habe mich so so gut gefühlt! Die Tage darauf habe ich allerdings ein paar dumme Fehler begangen.. Samstag und Sonntag waren essenstechnisch noch gut und ich werde mich wohl so um die 52 herum bewegt haben. In der Nacht von Sonntag auf Montag habe ich immerhin 52.4 Kilo gewogen, was am Morgen nochmal weniger gewesen wäre.. hätte ich durchgehalten. Stattdessen habe ich Schokolade gefressen und einen Schokoladentag gemacht. Obwohl ich davon nur Bauchweh, Kopfweh und Übelkeit bekomme. Und zunehme! Gestern und vorgestern hatte ich dann leider seit zwei Wochen das erste Mal wieder einen Mia Rückfall.. es hielt sich allerdings in Grenzen.
Gestern Morgen wog ich 53.6 und heute sind es bereits wieder 53.1. Also, wenn ich heute durchhalte, abends tanzen gehe, dann werde ich morgen wieder in den 52ern sein. Nicht die Hoffnung verlieren heißt es.. aber man verliert sie eben so schnell mal..
Meine Pläne stehen auch schon fest. Ich möchte mich größtenteils von Kaffee mit Sojamilch, Früchten. Salat, Joghurt und Broten ernähren. Wenn das gut klappt, kommt auch noch mehr dazu. Aber irgendwie schaffe ich es momentan nicht anders.
Bisher gab es Trauben und eine Nektarine. Ansonsten wird heut nur noch Kaffee getrunken und abends gibts vielleicht nen Drink mit Freunden.
Jedenfalls geht es jetzt nach den zwei schlechten Tagen wieder weiter. Keine Schokotage! Keine Fressanfälle, keine Süßigkeiten, kein Essen ohne Hunger.
Mehr unternehmen, mehr einfach rausgehen und ablenken. Mehr erleben, mehr malen, mehr Beherrschen.
Und dann werde ich ganz bald wieder die 51 sehen dürfen, da bin ich mir sicher :)